„An einem Tag in Paris“ REZENSION

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Titel: An einem Tag in Paris
Autor:
Ellen Sussman
Genre: Roman
Seiten: 277
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

Inhalt

Chantal, Nico und Phillipe sind Französischlehrer, die ihren Tag damit verbringen, mit ihren Schülern durch Paris zu gehen und ihnen dabei die Sprache näherzubringen.
Phillipe und Chantal sind eigentlich ein Paar, aber Phillipe nimmt es mit der Treue nicht so genau und Chantal hat langsam genug davon. Und dann ist da noch Nico, der sich nach einer gemeinsamen Nacht mit Chantal Hoffnungen auf mehr macht.

Das Buch begleitet die drei Lehrer und ihre Schüler einen Tag lang durch Paris, wobei jeder Protagonist mit seinen eigenen Problemen konfrontiert wird.aneinemtaginpariskarte

Josies Reise nach Paris sollte eigentlich ganz anders sein. Gemeinsam mit ihrem Freund Simon wollte sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub genießen. Doch Simon ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben und Josie kann nicht mal richtig um ihn trauern, da sie nicht seine Frau, sondern seine Geliebte war…

Riley ist unglücklich in Paris. Gemeinsam mit ihrem Mann Victor und ihren Kindern ist sie aus den USA nach Frankreich gezogen, aber ihr Mann ist nur am arbeiten, die Ehe geht langsam aber sicher den Bach herunter und Riley spricht so gut wie gar kein Französisch…

Jeremy ist seiner Frau Dana, einer berühmten Schauspielerin, zu ihren Dreharbeiten nach Paris gefolgt. Dort merkt er, dass er eine unbekannte Sehnsucht in sich trägt, die er nicht beschreiben kann. Kann er noch länger das laute und aufregende Leben seiner Frau ertragen, oder braucht er etwas anderes?

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Die eigentliche Idee des Buches hat mir gut gefallen und mich auch wirklich neugierig gemacht. Leider war ihre Ausarbeitung meiner Meinung nach an manchen Stellen etwas schwach oder nicht ganz zu Ende gedacht, sodass ich die Geschichte schon genossen habe, aber nie so wirklich mit Herzblut dabei war.

Teilweise wurden die Personen zu wenig beschrieben oder Szenen waren zu kurz oder zu lang, was zur Folge hatte dass ich manche Handlungen nicht nachvollziehen konnte und mich wiederum an anderen Stellen gelangweilt habe.
Auch mit dem Schreibstil habe ich mich anfangs schwer getan. Der ständige Wechsel zwischen Erinnerung und eigentlichem Geschehen, Vergangenheit und Gegenwart, hat bei mir oft dafür gesorgt, dass ich aus der Geschichte rausgerissen wurde bevor ich wirklich mitfühlen konnte.
Das Buch lässt sich leicht nebenbei lesen, weil es weder sehr spannend, noch emotional aufwühlend ist. Paris steht als Kulisse der Geschichte jedoch nicht so sehr im Vordergrund, was angesichts der Grundidee des Buches etwas schade ist.

3/5 🌟dsc_0584

Habt einen schönen Tag!

Bis bald,

Eure Caro 🙂

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