Kafka am Strand REZENSION

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Titel: Kafka am Strand
Autor: Haruki Murakami
Genre: Roman
Seiten: 638
Preis: 9,99€ (taschenbuch)

Inhalt

An seinem fünfzehnten Geburtstag macht Kafka Tamura sich auf den Weg, um seine Heimat Tokyo und auch seinen Vater für immer zu verlassen. Dieser hatte Kafka schon von klein auf prophezeit, dass Kafka früher oder später seinen Vater töten und sowohl mit seiner Mutter als auch mit seiner Schwester schlafen werde. Da Kafka die beiden Frauen seit seinem vierten Lebensjahr nicht mehr zu Gesicht bekommen hat, ist seine Angst, dass sich die Worte seines Vaters bewahrheiten könnten, schließlich so groß, dass er beschließt von Zuhause fortzugehen. So führt ihn sein Weg nach Takamatsu, in eine Bibliothek, in der er in Oshima einen Vertrauten und in seiner Chefin Frau Saeki ein Mysterium findet.dsc_0950

Doch Kafkas Schicksal scheint mit dem der zweiten Hauptperson auf unerklärliche Weise verbunden sein. Seitdem er als kleines Kind Opfer eines sonderbaren Kriegszwischenfalls war kann Nakata weder lesen noch schreiben und scheint auch sonst nicht sonderlich intelligent zu sein. Jedoch hat er eine besondere Fähigkeit: Er kann mit Katzen sprechen. Aufgrund dieser Gabe macht Nakata sich auf, verschwundene Katzen zu suchen und zurück zu ihrem Besitzern zu bringen. Doch diese Suche bringt ihn eines Tages auf die Spur eines seltsamen Individuums und hat zur Folge, dass auch der alte Nakata sich aufmacht, Tokyo zu verlassen und seinen Weg wie zufällig nach Takamatsu einschlägt…

Meinung

Kafka am Strand ist definitiv ein Buch, bei dem man seinen Geist öffnen muss, um der Geschichte und der Schreibweise zu folgen. Haruki Murakami hat in seinem Werk an Metaphern, Weisheiten und parallelen Welten oder Geisteszuständen nicht gespart.
Die eigentliche Geschichte und die ungefähre Richtung der Geschichte habe ich auch erst nach ungefähr der Hälfte richtig zu fassen bekommen, genauso wie die Zusammenhänge zwischen der beiden Protagonisten. Das Buch ist nicht wirklich spannend geschrieben, aber die bizarre Story und die generell eigenartige Stimmung des Buches haben mich dann doch immer zum Weiterlesen gebracht.
Trotzdem muss ich sagen, dass diese Art von Buch nicht mein Lieblingsgenre werden wird. Teilweise habe ich wirklich nicht mehr verstanden, was da nun eigentlich passiert und wie das alles zusammenhängt und was jetzt eigentlich das Ergebnis dieser ganzen Sache ist. Aber na gut, die Idee an sich hat schon etwas, das mich reizt. Um dieses Buch zu lesen muss man seinen Geist wirklich freilassen, sich nicht an das weltliche oder gar logische klammern, und Murakami auf seine mehr oder weniger spirituelle Reise folgen. Wer das kann, wird mit diesem Buch jede Menge Spaß haben.

3/5 🌟

Ich grüße euch im Geiste

eure Caro 🙂

 

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