Gilded Cage REZENSION

Kurzinfo

Titel: Gilded Cage
Autor: Vic James
Genre: Dystopie/ YA
Seiten: 354
Preis: 14,99 € (gebunden)/ 9,49€ (Taschenbuch)

Inhalt

London. Irgendwo in der Zukunft.
Die Menscheit ist in zwei Hälften geteilt: Den Equals und „die Anderen“. Die sogenannten Equals besitzen eine Macht, die sich Skill nennt und bei jedem andere Formen und Stärken angekommen kann und deshalb auch niemandem zu 100% bekannt ist.
Equals regieren über die restlichen Bürger und verlangen von jedem einzelnen, dass er 10 Jahre seines Lebens in Sklaverei verbiungt und dem Staat dient.

Familie Hadley hat sich gerade dazu entschieden, ihre „Jahre“ in Kyneston, dem Sitz der ältesten Equal Familie zu verbringen, als ihr Plan auch schon wieder auseinander gerissen wird. Denn der 17 jährige Luke Hadley wurde von der Familie Kyneston nicht aufgenommen und muss deswegen getrennt von seiner Familie in die Sklavenstadt Millmore ziehen, wo er unter unterirdischen Bedingungen harte Arbeit verrichten muss. Währenddessen befinden sich seine ältere Schwester Abi und seine kleine Schwester XXXX mit ihren Eltern in Kyneston, wo sie tiefere Einblicke in das Leben der Equals bekommen und mehr über ihre Geschichte und Familienverhältnisse erfahren. Vor allem Abi versucht alles mögliche, um ihren Bruder ebenfalls nach Kyneston zu bekommen, aber ob ihr das gelingen wird ist eher schleierhaft.

In Millmore jedoch fängt Luke an, Freunde und Verbündete zu finden und seine ganz eigene Form von Widerstand zu entwickeln, wobei er viel aufs Spiel setzt. Denn wenn er erwischt wird, drohen ihm nicht nur Prügel, sondern auch die Verlängerung seiner Sklaverei.

Doch nicht nur die normalen Bürger, sondern auch die Equals haben eine Menge Streitigkeiten und Probleme innerhalb ihrer Gemeinschaft, was die Regierungsangelegenheiten nicht unbedingt einfacher macht. Und auch in Kyneston gibt es eine Menge Dinge, die Potential für Aufregung und Unruhen bieten könnten…

Meinung

Wie ihr vielleicht schon an meiner Inhaltsangabe merkt, ist diese Dystopie eine wirklich komplizierte Angelegenheit mit vielen Charakteren, die mir alle auf ihre eigene Art und Weise wichtig erscheinen, aber einfach zu viele sind um sie erwähnen zu können…
Die Idee für die Dystopie an sich habe ich ganz okay gefunden, auch wenn sie mich nicht wirklich angesprochen hat. Ihre Ausführung hingegen war nicht nur unübersichtlich, sondern leider auch seeehr langweilig und langatmig, was mich wirklich nicht zum Lesen animiert hat.
Die Geschichte ist extrem politisch und eine wirkliche Handlung ist meiner Meinung nicht vorhanden, denn irgendwie passiert das ganze Buch über gefühlt nichts. Auch die Charaktere konnten mich nicht packen, nicht von sich überzeugen. Keiner von ihnen konnte mich zum Mitfühlen oder Mitfiebern bringen, was die Story noch anstrengender zu lesen gemacht hat. Dazu kommt dann noch eine extrem flache Liebesgeschichte, die mir nicht ausgearbeitet genug erschien und mich leider ebenfalls nicht mitreißen konnte und ein Schreibstil, den ich auch eher als langatmig beschreiben würde.

Es tut mir jedes Mal im Herzen weh, wenn ich ein Buch schlecht bewerten muss, aber Gilded Cage hat mir leider einfach gar nicht gefallen und auch wenn das eher selten ist, werde ich den zweiten Teil dieser Reihe sicher nicht lesen. Wenn ihr das Buch gelesen habt und es euch gefallen hat, dann freut mich das wirklich und ihr könnt mir auch gern eure Kommentare mit eurer Meinung da lassen!

Leider nichts für mich, aber auch solche Erfahrungen muss man machen! 2/5 Sternen für diese mir einfach zu komplizierte Dystopie.

Liebe Grüße und bis bald!

Eure Caro 🙂

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