Good as Gone REZENSION

Kurzinfo

Titel: Good as Gone
Autor: Amy Gentry
Genre: Thriller/ Roman
Seiten: 317
Preis: 12,99€

Inhalt

Als die 13 jährige Julie eines Nachts aus ihrem Zimmer heraus entführt wird, bricht für ihre Eltern und auch für ihre jüngere Schwester eine Welt zusammen. Jane war damals die einzige Augenzeugin, aber ihre Aussage über die Entführung ihrer Schwester konnte der Polizei nicht wirklich weiterhelfen. Trotzdem gibt die Familie nicht auf, investiert Unmengen von Geld und Zeit in die Suche – und verliert dabei ihre eigentliche Familie aus den Augen.

Vor allem die Mutter, Anna, kommt nicht mit dem verschwinden ihrer Tochter klar und vernachlässigt dabei nicht nur ihren Ehemann, sondern auch ihre jüngere Tochter Jane.

Als Julie acht Jahre später auf einmal wieder auftaucht, wird die Familie komplett durcheinander gewürfelt und auf eine harte Probe gestellt. Doch als wäre das nicht schon genug, bekommt anna irgendwann Zweifel daran, ob es sich bei der Frau, die in ihrem Haus wohnt, wirklich um ihre verlorene Tochter handelt. Kann sie ihr trauen? Und hat sie wirklich einen Grund, zu Zweifeln?

Meinung

Der Klappentext von good as gone hat mich sofort angesprochen und mein Interesse geweckt. Eine mysteriöse Entführung, ein wiedergekehrtes Mädchen, das teilweise wie ausgetauscht scheint und eine Mutter, die versucht wieder Anschluss zu Ihrer Familie zu finden – das alles hört sich viel versprechend und spannend an.

Allerdings habe ich beim Lesen des Buches dann bemerkt, dass die Spannung nicht so hoch ist, wie ich es erwartet hatte. Große Teile der Kapitel bestehen vor allem aus Erinnerungen des wiedergekehrten Mädchens, das in seinem Leben schon unter vielen Namen in vielen Orten gelebt und dabei viele Erfahrungen gemacht hat. Teile davon erscheinen leider aber sehr unrealistisch und haben mich entweder nicht wirklich interessiert, oder eher gelangweilt, da sie keinen offensichtlichen Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung haben und erst am Ende wirklich einen Sinn bekommen.
Auch die Gefühlswelt der Mutter, Anna, wird sehr gründlich beschrieben und ist mehr oder weniger auch der Mittelpunkt der Geschichte, was einerseits unglaublich interessant, andererseits auch etwas enttäuschend für jemanden ist, der einen packenden Thriller mit viel Handlung und viel Grauen erwartet hat.
Damit will ich jedoch keinesfalls sagen, dass Grauen in diesem Buch nicht vorhanden ist – denn das ist es auf jeden Fall. Allein die Tatsache, wie eine Familie auseinander fällt ist unfassbar berührend, erschreckend und durchaus gut dargestellt, sodass es direkt unter die Haut geht.
Meiner Meinung nach hätten einige der Charaktere jedoch entweder einen Feinschliff oder eine etwas Bessere Beschreibung vertragen können, denn sie wirken zeitweise etwas oberflächlich oder unecht, sodass ich nicht immer einen Zugang zu ihnen finden konnte.
Nichtsdestotrotz ist das Buch angenehm geschrieben, lässt sich super gut lesen und hat eine Geschichte, die den Leser definitiv nachdenken lässt.

Sicherlich war aus diesem Buch noch mehr rauszuholen, aber es hat mir trotzdem gut gefallen und bekommt deshalb 4/5🌟

Schönen Abend und bis bald!

Eure Caro 🙂

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